Hoffentlich dauert die Schließung der Jugendfarm nicht mehr allzu lange an – damit ihr sehen könnt, was sich alles tut, während ihr nicht kommen könnt, haben wir auf unserer Homepage jetzt einen Live-Ticker eingerichtet. So könnt ihr zumindest gedanklich in Kontakt mit den Tieren und neuen Entwicklungen auf der Jugendfarm sein. Es kommen fast täglich neue Fotos dazu, schaut mal rein!

Heute wollen wir ein bisschen ausführlicher über die Hühner berichten. Wir haben unsere Hühner ja im Februar getauft und das Hühnerhaus eingeweiht. Schnell waren die Hennen zutraulich und pickten den Kindern Körner aus der Hand. Wir haben wegen des ruhigen Charakters und des natürlichen Verhaltens Rassehühner gekauft – Niederrheiner und New Hampshire.

Mittlerweile haben sie sich gut bei uns eingelebt und jede Henne zeigt ihren Charakter: „Flauschi“ ist etwas ängstlicher als die anderen und liebt es draußen zu sein, sie ist immer am schwierigsten wieder von der Wiese in den Stall zu locken 😉
Tschik tschik“ macht ihrem Namen alle Ehre, sie spricht zurzeit nur noch mit Lauten, die Küken rufen, sie hat Frühlingsgefühle und verbringt die meiste Zeit brütend im Nest. Nur leider gibt es trotz ihrer mütterlichen Bemühungen keine Küken, da wir ja keinen Hahn haben…


Jojo“ ist die mutigste Henne. Sie kommt immer gleich her und will sehen, ob man was Leckeres für sie dabei hat. „Jojo“ hält anders als ihre Schwester „Tschik tschik“ nichts vom Brüten und ist abends dafür lieber die erste auf der Stange.


Leider mussten wir uns von unserem vierten Huhn „Gretel“ verabschieden. Sie lag eines Morgens tot im Stall. Es war nicht verursacht durch ein anderes Tier – unser Stall ist marder- und fuchssicher, wir wissen nicht, woran es lag. Die anderen sind topfit.
Im Auslauf haben wir unter einem Gitter Gras und Getreide ausgesät, damit die Hühner Grünfutter zupfen können und dabei nicht die Wurzeln zerscharren. Auch einen neuen Wasserautomat gab es, mit ausgeklügelter Technik. Die alte Tränke lief oft aus. Dadurch haben die Hennen immer genug sauberes Wasser und einen trockenen Stallboden.

Die Hennen freuen sich jedes Mal wenn jemand vom Futterdienst kommt – sie freuen sich auch wieder auf euch! Wir vermissen euch, die Jugendfarm braucht euch, damit sie lebt!

Soviel mal für heute – nächstes Mal berichten wir etwas über die Bienen.

Euer Jugendfarm Team

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